Ab dem 24. Oktober erweitert Helrom sein Netz um eine neue Güterverkehrsstrecke, die Regensburg in Deutschland mit Verona in Italien über den Brennerpass verbindet.
Mit einer Länge von 560 Kilometern bietet die neue Strecke Verladern und Spediteuren vier Abfahrten pro Woche in jede Richtung. Es ist geplant, die Frequenz ab 2025 mit zusätzlichen Fahrten zu erhöhen. Der Dienst ist auf Effizienz und Zuverlässigkeit ausgelegt und eignet sich für nicht kranbare Anhänger und zeitkritische Güter und bietet damit eine echte Alternative zum herkömmlichen Straßengüterverkehr.
Die Einführung dieser Route kommt zu einem kritischen Zeitpunkt, da die geplante Renovierung der Lueg-Brücke ab Januar 2025 Einschränkungen für den Lkw-Verkehr mit sich bringen wird. Bestehende Einschränkungen wie Nachtfahrverbote und strenge Abgasnormen machen den Bedarf an alternativen Transportlösungen auf dem Brennerkorridor noch deutlicher. Das Helrom-Schienenangebot soll den Straßenverkehr entlasten und zu einem reibungsloseren Verkehrsfluss beitragen.
Ein wesentliches Merkmal des Konzepts von Helrom ist die Möglichkeit, alle Arten von Lkw-Sattelanhängern zu verladen, ohne dass spezielle Terminals erforderlich sind. Mit der patentierten Güterwagentechnologie des Unternehmens können auch nicht kranbare Anhänger problemlos auf die Schiene umgeladen werden. Dieser Ansatz senkt die Einstiegshürden für Spediteure und Verlader und ermöglicht ihnen die Einführung des intermodalen Verkehrs ohne Investitionen in neue Ausrüstung. Vor allem kleine und mittlere Unternehmen können von dieser zugänglichen Lösung profitieren, um die Nachhaltigkeit ihrer Logistikabläufe zu verbessern.