PKP Cargo International erweitert den Kfz-Schienentransport von der Slowakei nach Koper

PKP Cargo International erweitert den Kfz-Schienentransport von der Slowakei nach Koper
© Rok Pirc / PKP Cargo International
Die weitere Ausweitung der grenzüberschreitenden Dienstleistungen und eine breitere Abdeckung der Automobil-Lieferkette bleiben Teil der operativen Perspektiven des Unternehmens.

Die PKP CARGO Gruppe hat ihre Aktivitäten im Automotive-Segment erweitert und konzentriert sich auf den grenzüberschreitenden Bahntransport von Automobilwerken in der Slowakei zum slowenischen Hafen Koper. Der Transport wird von PKP CARGO International abgewickelt, wobei Mehrsystemlokomotiven eingesetzt werden, die ohne Traktionswechsel in der Slowakei, Ungarn und Slowenien verkehren.

Eintägiger Transit durch drei Länder

Die Bahnstrecke zwischen der Slowakei und Slowenien ist rund 650 km lang. Die Züge bewältigen die Strecke innerhalb eines einzigen Tages, indem sie im Durchgangsverkehr mit Mehrsystemlokomotiven fahren. Diese Lokomotiven sind in der Lage, Grenzabschnitte zu überqueren, ohne das Triebfahrzeug zu wechseln. Lediglich der Lokführer muss entsprechend den nationalen Zulassungs- und Sprachanforderungen gewechselt werden.

Bei den Transporten handelt es sich um fertige Fahrzeuge, Fahrzeugteile und Ersatzteile. Die aktuellen Verträge betreffen Fahrzeuge von acht verschiedenen Marken, die auf über 500 Meter langen Zügen transportiert werden. Je nach Konfiguration und Fahrzeugtyp kann ein einziger Zug zwischen 90 und 200 Wagen befördern.

© PKP Cargo International
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Langfristige Vereinbarungen und operative Anpassungen

Die Transporte werden im Rahmen von Verträgen mit internationalen Logistikanbietern durchgeführt, von denen einige Verpflichtungen mit einer Laufzeit von bis zu drei Jahren beinhalten. Die Gruppe meldet ein steigendes Volumen an Fahrzeugtransporten und passt ihre Serviceplanung und Flottenzuweisung entsprechend an.

Die Logistik ist darauf ausgelegt, feste Lieferzeiten einzuhalten, um die Kontinuität der Produktions- und Vertriebsketten im Automobilsektor zu unterstützen. Die Routenplanung und die Zuteilung von Waggons werden koordiniert, um die Erwartungen an Zuverlässigkeit und Lieferzeiten zu erfüllen.

© PKP Cargo 
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Verschiebung der Präferenzen der Verkehrsträger und schienengestützte Logistik

Die steigenden Kosten des Straßengüterverkehrs und die strengeren Umweltvorschriften haben die Transportentscheidungen der Automobilindustrie beeinflusst. Die Schiene wird nach wie vor für Mittel- und Langstreckentransporte genutzt, insbesondere wenn eine einheitliche und planmäßige Lösung über mehrere nationale Netze hinweg erforderlich ist.

PKP CARGO hat erklärt, dass sich die derzeitige Flotten- und Traktionsplanung darauf konzentriert, die Schwankungen der Transitzeiten zu verringern und sich an die Anforderungen für den Zugang zur Infrastruktur in allen drei an der Strecke beteiligten Ländern anzupassen.


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