Dies ist die größte Anzahl von Containern, die in einem einzigen Monat seit Inbetriebnahme des Terminals umgeschlagen wurde.
Im Geschäftsjahr 2024 hat das Terminal rund 197.500 TEU umgeschlagen, was mehr als 1,9 Millionen Tonnen Fracht entspricht. Bis Mai 2025 hatte das Terminal bereits über 165.000 TEU oder rund 1,6 Millionen Tonnen Fracht umgeschlagen.
Das Terminal umfasst eine Fläche von rund 120.000 Quadratmetern und dient als wichtiger Umschlagplatz für den kombinierten Verkehr zwischen Binnenschiff, Schiene und Straße. Zwischen 2019 und Ende 2022 wird das Terminal umfassend erweitert und elektrifiziert.
Im Zuge des Ausbaus der Infrastruktur wird die Zahl der wöchentlichen Zugverbindungen von 50 im Jahr 2024 auf 66 im Jahr 2025 erhöht, was einem Zuwachs von 32 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Das Terminal bietet direkte Bahnverbindungen nach Hamburg, Rotterdam, Triest, Wien und anderen Zielen.
Seit August 2022 verfügt das Terminal über sechs vollständig elektrifizierte Ganzzuggleise mit einer Länge von jeweils bis zu 740 Metern. Durch den Abriss alter Lagerhallen wurde die Containerlagerkapazität von 4.500 TEU auf rund 6.500 TEU erweitert. Die Installation eines zweiten Portalkrans unterstützte die Erhöhung der Abfertigungskapazität.
Das Erweiterungsprojekt war Teil des Programms "Neuland", das sich auf die Modernisierung der Hafeninfrastruktur konzentriert. Der Ausbau des Containerterminals wurde von der Europäischen Union im Rahmen der Fazilität "Connecting Europe" (CEF) gefördert, die 20 Prozent der Projektkosten abdeckt. Die Gesamtinvestition für den Ausbau des Containerterminals betrug rund 20 Millionen Euro.
Das Projekt wurde von der LINZ AG durch ihren Geschäftsbereich LINZ SERVICE - Hafen geleitet, unterstützt durch das interne Baumanagementteam des LINZ AG Management Service.