Caltrain: Korridor San Francisco - San Jose vollständig elektrifiziert und getestet

Caltrain: Korridor San Francisco - San Jose vollständig elektrifiziert und getestet
© Caltrain

Diese Entwicklung ist Teil der Vorbereitung auf die für September 2024 geplante Einführung des elektrischen Zugverkehrs.


Caltrain hat zusammen mit der Pacific Gas and Electric Company (PG&E) und Balfour Beatty den Abschluss einer entscheidenden Phase des Caltrain-Elektrifizierungsprojekts bekannt gegeben. Der gesamte 51 Meilen lange Korridor zwischen San Francisco und San Jose, der Caltrain gehört, ist nun vollständig mit Strom versorgt und wurde erfolgreichen Tests unterzogen.

Im Rahmen des Projekts wurde eine Oberleitungsanlage installiert, die es ermöglicht, diese Züge auf der gesamten Länge des Korridors bei voller Betriebsgeschwindigkeit zu testen.

Um einen nahtlosen Übergang zum elektrischen Betrieb zu gewährleisten, hat Caltrain zwei Hauptumspannwerke für die Bahnstromversorgung gebaut, eines in San Jose und das andere in South San Francisco. Diese sowie ein Umspannwerk und sieben Parallelstationen dienen der Versorgung, Verteilung und Regulierung des Stroms für die Oberleitungen und damit auch für die Züge.

Die Zusammenarbeit zwischen Caltrain, PG&E und Balfour Beatty war entscheidend für die Aufrechterhaltung des Zugverkehrs für die mehr als 20.000 täglichen Pendler, während der Elektrifizierungsprozess abgeschlossen wurde. PG&Es Rolle umfasste den Bau von Übertragungsverbindungen und den Umbau und die Modernisierung von Unterstationen, um die Elektrifizierung zu unterstützen.

Um die Sicherheit der Bevölkerung in dem neu elektrifizierten Korridor zu gewährleisten, führt Caltrain eine umfangreiche Informationskampagne durch. Die Initiative umfasst die Verteilung von Postwurfsendungen, die Abhaltung von Gemeindeversammlungen und die Nutzung von Social-Media-Plattformen, um die Öffentlichkeit über Sicherheitspraktiken aufzuklären. Die Kampagne unterstreicht die Wichtigkeit, alle Oberleitungen als stromführend zu behandeln.

Die Umstellung von dieselbetriebenen Zügen auf ein elektrifiziertes System soll nicht nur die Betriebsfrequenz und das Fahrgastaufkommen verbessern, sondern auch einen Beitrag zu den regionalen Klimaschutzzielen leisten. Die neuen Stadler KISS-Elektrozüge werden voraussichtlich Annehmlichkeiten wie WLAN, Steckdosen, digitale Informationsanzeigen und größere Speicherkapazitäten bieten. Darüber hinaus steht das Projekt im Einklang mit den Bemühungen um mehr Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit, die Verringerung von Lärm und Luftverschmutzung und die Verbesserung des Zugangs für die Gemeinden entlang des Korridors.

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