Langfristige Bahnstrategie für den Großraum Manchester sieht mehr Frachtkapazität vor

Langfristige Bahnstrategie für den Großraum Manchester sieht mehr Frachtkapazität vor
© Freightliner
Der Eisenbahnplan 2050 für den Großraum Manchester umfasst Maßnahmen zur Erhöhung der Güterverkehrskapazität im gesamten Eisenbahnnetz der Region.

In der Stadtregion verkehren derzeit rund 40 Güterzüge pro Tag, die jährlich 6,6 Millionen Tonnen befördern. Ein Großteil dieses Verkehrs bewegt sich durch den Großraum Manchester zwischen Häfen und Binnenterminals und verbindet nationale Lieferketten.

Es wird erwartet, dass die Nachfrage nach Gütern aufgrund größerer Sanierungs-, Wohnungs- und Infrastrukturprojekte steigen wird. Die Schiene wird für den Transport von Baumaterialien wie Zuschlagstoffen und Zement sowie von Verbrauchsgütern und Supermarktlieferungen über intermodale Knotenpunkte wie Trafford Park genutzt. Künftige Anlagen wie Port Salford und ILP North sind geplant, um das Wachstum des Containerverkehrs zu unterstützen.

Der Plan unterstützt das nationale Ziel einer Steigerung des Schienengüterverkehrs um 75 % bis 2050. Ein Güterzug kann mehr als 100 Lkw ersetzen und so Staus und Emissionen auf den Straßen verringern. Dem Plan zufolge soll die Schiene bei der Abfallbeförderung und der Just-in-time-Logistik eine größere Rolle spielen, da die Bevölkerung und die Wirtschaft wachsen.

© TfGM 
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Kapazitätsbeschränkungen in Manchester

Der Güterverkehr konkurriert häufig mit dem Personenverkehr auf stark befahrenen zweigleisigen Abschnitten. Im Zentrum von Manchester sind Korridore wie Castlefield bereits zu 90 % oder mehr ausgelastet. Neue Infrastrukturen, darunter der geplante U-Bahnhof Piccadilly, werden voraussichtlich mehr Platz für den Güterverkehr schaffen.

Die Strategie sieht eine engere Zusammenarbeit mit den Güterverkehrsbetreibern und nationalen Stellen als Teil der künftigen Eisenbahnverwaltung vor. Die Planung für den Güterverkehr wird in Investitionsentscheidungen eingebettet, einschließlich Vorhaben im Zusammenhang mit dem Northern Powerhouse Rail und anderen Ost-West-Ausbauten.

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Es werden keine konkreten Zahlen zur Finanzierung der Güterverkehrsinfrastruktur genannt, doch wird eine Beteiligung des Privatsektors erwartet. Der Plan unterstreicht die Notwendigkeit einer stabilen, langfristigen Finanzierung zur Unterstützung von Verbesserungen im Güter- und Personenverkehr im gesamten nördlichen Bogen.


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