Siemens Mobility und Tyczka Hydrogen haben eine Absichtserklärung (Letter of Intent, LoI) zur Zusammenarbeit unterzeichnet, um den Übergang zur wasserstoffbetriebenen Bahnmobilität zu beschleunigen. Die beiden Unternehmen haben vereinbart, gemeinsam an Lösungen für die gesamte Lieferkette zu arbeiten. Dazu gehören die Produktion, Speicherung, Verteilung und Betankung von Wasserstoff sowie die Lieferung und Wartung von Brennstoffzellenzügen. Darüber hinaus bietet Smart Train Lease, ein Tochterunternehmen von Siemens Mobility, Wasserstoffzüge zur Miete an.
Wasserstoff ist eine der Schlüsseltechnologien für die Dekarbonisierung des Eisenbahnsektors durch die Umstellung von fossilem Diesel auf erneuerbare Kraftstoffe. Dies gilt insbesondere für Strecken, die schwer zu elektrifizieren sind. Aus Sicht der Bahnbetreiber erfordert ein integrierter Ansatz zur fossilfreien Mobilität nicht nur wasserstoffbetriebene Züge und entsprechende Wartungsleistungen, sondern muss auch die gesamte Lieferkette für den grünen Kraftstoff Wasserstoff umfassen. Die Partnerschaft zwischen Siemens Mobility, Tyczka Hydrogen und Smart Train Lease hat zum Ziel, den Weg für eine erfolgreiche Transformation der Bahnindustrie hin zur Wasserstoffmobilität zu ebnen.
"Grüner Wasserstoff als Kraftstoff ist eine hervorragende Lösung zur Dekarbonisierung des Schwerlastverkehrs. Aufgrund der schnellen Betankungszeiten und der großen Reichweiten können Triebzüge ohne übermäßige Investitionen in die Elektrifizierung umweltfreundlich und mit der gleichen Streckenflexibilität wie mit Diesel fahren", sagte Thomas Zorn, Geschäftsführer von Tyczka Hydrogen.