CargoBeamer hat sich bis zu 65 Millionen Euro an Eigen- und Fremdkapital von Orion Infrastructure Capital (OIC) gesichert. Hinzu kommen 50 Millionen Euro von einem bestehenden Anteilseigner und 90 Millionen Euro an Zuschüssen vom deutschen Eisenbahnbundesamt und dem Schweizer Bundesamt für Verkehr.
Die Mittel sind für den Bau von zwei intermodalen Terminals in Kaldenkirchen (Deutschland) und Domodossola (Italien) bestimmt, deren Baubeginn für das Jahr 2025 und deren Fertigstellung für 2026 geplant ist. Nach der Eröffnung der Anlage in Calais, Frankreich, im Jahr 2021 werden dies die zweiten und dritten von CargoBeamer betriebenen Terminals sein.
CargoBeamer betreibt ein System, das den Umschlag von Sattelanhängern auf Güterzüge mit Hilfe automatisierter Umschlagtechnik ermöglicht. Das Schienennetz des Unternehmens verbindet Logistikknotenpunkte in Deutschland, Italien und Frankreich und bietet eine Alternative zum Straßentransport.
Die Expansion erfolgt vor dem Hintergrund, dass der europäische Markt für den Mittel- und Langstreckentransport auf der Straße bis 2032 ein geschätztes Volumen von 88 Milliarden Euro erreichen wird. Das Modell von CargoBeamer integriert die intermodale Logistik in die bestehende Infrastruktur und zielt darauf ab, zusätzliche Bahnkapazitäten für den Güterverkehr bereitzustellen.