Neue digitale Stellwerkstechnik auf der Dovre-Linie
Hitachi Rail und Bane NOR haben in Hove ein neues elektronisches Stellwerksystem in Betrieb genommen, das die digitale Verkehrssteuerung auf der norwegischen Dovre-Linie verbessert.
Hitachi Rail und Bane NOR haben in Hove ein neues elektronisches Stellwerksystem in Betrieb genommen, das die digitale Verkehrssteuerung auf der norwegischen Dovre-Linie verbessert.
Der Wiener Hauptbahnhof zeigt „Iron People“, eine Fotoausstellung, die die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Eisenbahnarbeiter während vier Jahren Krieg dokumentiert.
JUSDA Europe hat eine neue Logistikniederlassung und ein neues Distributionszentrum in Serbien eröffnet und positioniert Zrenjanin damit als Drehscheibe für Lieferketten in Südosteuropa.
Alstom geht in die nächste Phase seiner Partnerschaft mit dem schwedischen Start-up-Unternehmen Stilfold und prüft, wie fortschrittliche Stahlfalttechnologie in Komponenten von Schienenfahrzeugen eingesetzt werden kann.
Der polnische Centralny Port Komunikacyjny (CPK) hat eine Ausschreibung zur Ernennung eines Vertragsingenieurs für das erste Baupaket des Eisenbahnknotens im Flughafenbereich gestartet, der Teil des Hochgeschwindigkeitskorridors Warschau–Łódź ist. Die Angebotsfrist läuft bis zum 9. März.
Anhaltender Frost und starke Schneefälle in Norddeutschland haben die Wiedereröffnung des Eisenbahnkorridors Hamburg–Berlin verzögert und DB InfraGO dazu gezwungen, seinen Bauzeitplan zu überarbeiten.
Die Hupac-Gruppe hat Britta Weber zur neuen Geschäftsführerin ernannt und damit einen Führungswechsel bei einem der wichtigsten intermodalen Transportunternehmen Europas vollzogen.
Der finnische Bahnbetreiber VR konnte seine Rentabilität im Jahr 2025 deutlich verbessern. Das vergleichbare EBIT stieg gegenüber dem Vorjahr um mehr als 53 %, unterstützt durch eine starke Nachfrage im Fernverkehr und eine Erholung in der Bahnlogistik. Der Umsatz blieb trotz Vertragsabläufen auf vergleichbarer Basis weitgehend stabil.
Kasachstan Temir Zholy und die Estnischen Eisenbahnen verstärken ihre Zusammenarbeit, um die Güterverkehrskorridore zwischen Zentralasien und Europa zu stärken. Das Schienengüterverkehrsaufkommen zwischen den beiden Ländern soll sich bis 2025 mehr als verdoppeln.
DB Cargo und DB Cargo Hungária haben den Terminal Győr im Westen Ungarns erweitert, wodurch die Wartungskapazitäten erhöht und die Unterstützung für den Automobil- und Industriegüterverkehr in Mittel- und Osteuropa gestärkt wurden.
Die ÖBB Rail Cargo Group verlegt ihren TransFER-Verkehr zwischen Verona und Deutschland von Wuppertal nach Duisburg und erhöht die wöchentlichen Hin- und Rückfahrten von sechs auf zehn, wodurch die intermodalen Verkehrsströme zwischen Italien und Deutschland gestärkt werden.
Die polnischen Sicherheitsdienste nahmen einen moldauischen Staatsbürger nach einem Handbremsvorfall in einem Güterzug zwischen Stettin und Dorohusk fest, während die Sabotagebekämpfung im Schienennetz verstärkt wurde.
Die UIP hat Bedenken hinsichtlich der Entscheidung des Schweizer Bundesamtes für Verkehr geäußert, trotz eines gemeinsam vereinbarten europäischen Rahmens die nationalen Eisenbahnsicherheitsmaßnahmen beizubehalten.
Die Deutsche Bahn wird ab 2026 alle Mitarbeiter mit Kundenkontakt mit Bodycams ausstatten. Dies ist Teil eines bundesweiten Aktionsplans zur Sicherheit im Schienenverkehr, der nach einem tödlichen Angriff auf einen DB-Mitarbeiter mit den Bundes- und Landesbehörden vereinbart wurde.
Hitachi Rail und der malaysische Betreiber Prasarana verstärken ihre langfristige Zusammenarbeit durch ein neues industrielles Kooperationsprogramm, dessen Schwerpunkte auf Signaltechnik, der Entwicklung lokaler Kompetenzen und der Lokalisierung in der Lieferkette für den Schienenverkehr liegen.
České dráhy beschleunigt die Ausmusterung von Altfahrzeugen im Rahmen des größten Flottenerneuerungsprogramms in der Geschichte des Landes, bei dem Hunderte älterer Fahrzeuge verschrottet oder verkauft werden.
Stadler wird 35 dieselelektrische Lokomotiven des Typs EURO4001 an den türkischen Betreiber TCDD Taşımacılık liefern und damit die Frachtkapazität und Emissionsreduzierung auf nicht elektrifizierten Strecken unterstützen.
Das polnische Programm „Port Polska“ soll neben dem Bau eines neuen nationalen Flughafens und eines Hochgeschwindigkeitsbahnnetzes Tausende von Arbeitsplätzen im Schienenverkehr schaffen. Das Projekt zielt darauf ab, die Nachfrage im Fernverkehr und die Arbeitskräftekapazitäten in ganz Mitteleuropa zu stärken.
Stadler hat zwei neue Kandidaten für die Wahl in den Verwaltungsrat an der Generalversammlung 2026 nominiert. Dieser Schritt ist Teil eines geplanten Generationswechsels, der darauf abzielt, die Kompetenz in den Bereichen Industrie, Mobilität und internationale Projekte auf Verwaltungsratsebene zu stärken.
Mutmaßliche Sabotageakte haben den Zugverkehr rund um Bologna, einem der wichtigsten Eisenbahnknotenpunkte Italiens, lahmgelegt und zu erheblichen Verspätungen im Hochgeschwindigkeits-, Intercity- und Regionalverkehr geführt. Die Behörden brachten die Vorfälle mit koordinierten Infrastrukturschäden am ersten vollen Tag der Olympischen Winterspiele in Verbindung.
DB InfraGO hat zwei große Korridor-Erneuerungsprogramme in West- und Süddeutschland gestartet, die die Strecken zwischen Hagen–Köln und Nürnberg–Regensburg umfassen. Die Arbeiten sind Teil einer umfassenderen Strategie Deutschlands zur Stabilisierung stark frequentierter Personen- und Güterverkehrskorridore.
Die DSB hat mit Siemens Mobility und Stadler einen bedeutenden Rahmenvertrag über bis zu 326 vollautomatische S-Bahn-Züge für Kopenhagen unterzeichnet. Das Projekt wird das Kapazitätswachstum und die vollständige Automatisierung des Netzes in den 2030er Jahren unterstützen.
Das deutsche Eisenbahnmuseum DB Museum verzeichnete 2025 die höchsten Besucherzahlen seit zehn Jahren. Im Juli 2026 wird das Museum in Nürnberg eine neue Ausstellung zum Thema Eisenbahntunnel eröffnen.
Abgesehen vom tragischen Unfall in Adamuz hat Spanien mit weiteren Infrastrukturproblemen zu kämpfen, die sowohl den Güter- als auch den Pendlerverkehr in Katalonien stark beeinträchtigen.
Die litauische staatliche Eisenbahngesellschaft LTG Group hat Robertas Vyšniauskas zum Vorstandsvorsitzenden ernannt. Dieser Schritt erfolgt vor dem Hintergrund, dass das Unternehmen große Infrastruktur- und Frachtprojekte vorantreibt.
Alstom hat mit dem polnischen Infrastrukturbetreiber PKP Polskie Linie Kolejowe einen Vierjahresvertrag über die Wartung und Überholung von elektrischen Weichenantrieben im gesamten nationalen Netz unterzeichnet. Der Vertrag umfasst fast 3.500 Einheiten mit einer Option auf weitere 800.
DB Cargo hat künstliche Intelligenz eingeführt, um die Inspektion von Güterwagen in großen Rangierbahnhöfen in Deutschland zu beschleunigen. Das System analysiert die Wagen, während die Züge durch Kamerapforten fahren, wodurch manuelle Kontrollen vor der Abfahrt reduziert werden.
Die Zufriedenheit der Fahrgäste bei České dráhy stieg im Jahr 2025 erneut an, was vor allem auf die Modernisierung der Flotte und Verbesserungen im Service zurückzuführen ist. Die Daten aus der mobilen App des Betreibers zeigen einen stetigen Aufwärtstrend bei den Kundenbewertungen.
Die Streem Group hat die Tankcontainerflotte von VTG mit Wirkung zum 1. Februar 2026 übernommen. Die Vermögenswerte werden unter den Marken Eurotainer und Raffles Lease verwaltet.
Die Deutsche Bahn und Alstom haben einen ersten Test mit ferngesteuerten Nahverkehrszügen in einem Depot in München abgeschlossen. Der Schwerpunkt des Tests lag auf Rangierbewegungen, die von einer Fernsteuerungszentrale aus gesteuert wurden.
HS2 hat mit dem Tunnelbau in Richtung Londoner Stadtzentrum begonnen, nachdem die erste Tunnelbohrmaschine ihre Arbeit am 4,5 Meilen langen Euston-Tunnel von Old Oak Common aus aufgenommen hat. Der Tunnel ist der letzte Tiefbauabschnitt auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke zwischen London und Birmingham.
Tschechien plant, in diesem Jahr die Rekordsumme von 2,9 Milliarden Euro in sein Schienennetz zu investieren, wobei der Schwerpunkt auf Instandhaltung, Elektrifizierung und großen Kapazitätsprojekten liegt. Die Finanzierung zielt darauf ab, den täglichen Betrieb zu verbessern und wichtige Korridorausbauten zu beschleunigen.
Der polnische Schienengüterverkehrsbetreiber PKP Cargo hat Zbigniew Prus im Rahmen seines laufenden Umstrukturierungsprozesses zum neuen Vorstandsvorsitzenden ernannt.
Der polnische Schienengüterverkehr verzeichnete 2025 das schwächste Ergebnis seit mehr als einem Jahrzehnt, während der Personenverkehr ein 30-Jahres-Hoch erreichte. Neue Daten der nationalen Eisenbahnregulierungsbehörde zeigen unterschiedliche Trends zwischen dem Güter- und dem Personenverkehr.
Die Schweiz hat nach der Genehmigung durch die Bundesverkehrsbehörde ihren ersten halbautomatischen Bahnbetrieb (GoA2) auf der Waldenburger Bahnlinie aufgenommen. Das System basiert auf einer neuen digitalen Zugsteuerungslösung von Stadler.
Norwegen hat mit der Umrüstung des 100. Zugs auf digitale Signaltechnik einen Meilenstein bei der landesweiten Einführung des ERTMS erreicht. Das Programm ist Teil eines umfassenderen Plans, mehr als 350 Fahrzeuge der nationalen Flotte auszustatten.
Der Zugverkehr auf einer der verkehrsreichsten Bahnstrecken Österreichs wurde wieder aufgenommen, nachdem die ÖBB den Ersatz der Rauchmühlbrücke bei Innsbruck abgeschlossen hat. Rund 270 Züge pro Tag verkehren nun wieder auf der Strecke zwischen Hall in Tirol und dem Hauptbahnhof Innsbruck.
Österreich hat die zweite Phase der Modernisierung und Elektrifizierung der Steiermärkischen Westbahn gestartet, nachdem der erste Abschnitt 2025 fertiggestellt wurde. Die 91 km lange Strecke zwischen Graz und Köflach sowie in Richtung Wies-Eibiswald soll bis 2033 vollständig elektrifiziert werden.
Alstom hat an seinem Standort in Mátranovák in Ungarn ein neues Ausbildungszentrum für Schweißer und Monteure eröffnet, um die Produktion von Eisenbahn-Drehgestellrahmen zu unterstützen. Die Einrichtung soll qualifizierte Arbeitskräfte für den Schienenfahrzeugbau sichern und die Produktionsqualität verbessern.
Der europäische Verband für kombinierten Verkehr UIRR sagt, dass unzureichende Terminalkapazitäten nach wie vor ein großes Hindernis für die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene darstellen. Diese Einschätzung folgt auf eine neue Studie der Europäischen Kommission und die aktualisierte TEN-V-Verordnung über multimodale Terminals.
Der tschechische Investor Jaroslav Strnad und die Investmentgruppe J&T stehen laut der tschechischen Nachrichtenwebsite Seznam Zprávy kurz vor dem Erwerb einer Sperrminorität am polnischen Hafenbetreiber OT Logistics. Dieser Schritt könnte die Eisenbahnlogistikkorridore zwischen der Ostsee und Mitteleuropa stärken.
Kasachstan und China haben die Ergebnisse des Schienengüterverkehrs für 2025 überprüft und sich auf eine weitere Zusammenarbeit für 2026 geeinigt, wobei der Schwerpunkt auf Grenzabfertigungen, Digitalisierung und Infrastrukturkapazitäten liegt. Die Gespräche fanden in Alashankou statt, dem wichtigsten Eisenbahnknotenpunkt zwischen den beiden Ländern.
Der litauische Passagierbeförderer LTG Link beförderte im Jahr 2025 5,9 Millionen Passagiere, was einem Anstieg von rund 350.000 gegenüber dem Vorjahr entspricht. Das Wachstum wurde hauptsächlich durch Inlandsstrecken und die steigende internationale Nachfrage getragen.
Die Hupac-Gruppe hat bekannt gegeben, dass CEO Michail Stahlhut nach acht Jahren im Amt im Mai 2026 zurücktreten wird. Das Unternehmen hat mit der Suche nach einem Nachfolger begonnen.
Umfangreiche Infrastrukturarbeiten der Deutschen Bahn ab Februar 2026 werden den Bahnverkehr zwischen Österreich und Deutschland beeinträchtigen und sowohl den Personen- als auch den Güterverkehr betreffen. Österreichische Betreiber passen ihre Fahrpläne an und leiten Züge um, um die Verbindungen und die industrielle Versorgung aufrechtzuerhalten.
Die ÖBB Rail Cargo Group (RCG) hat ihre Verbindungen Duisburg–Antwerpen und Linz–Antwerpen auf eigene Traktion umgestellt und betreibt die Strecken nun mit eigenen Lokomotiven und Besatzungen. Außerdem hat der Betreiber die Frequenzen auf der Strecke Duisburg–Antwerpen erhöht.
Die Deutsche Bahn hat das Gedenken an den Holocaust als Teil ihrer unternehmerischen Verantwortung als staatliches deutsches Eisenbahnunternehmen hervorgehoben. Dieses Engagement wurde in einer gemeinsamen Erklärung zum Internationalen Holocaust-Gedenktag bekräftigt.
Der Aufsichtsrat von Správa železnic, dem tschechischen Eisenbahninfrastrukturbetreiber, soll eine stärkere Führungsrolle bei strategischen und Investitionsentscheidungen übernehmen. Die Änderung geht einher mit Umbesetzungen im Vorstand und der geplanten Ernennung eines neuen Generaldirektors.
Autonome Shuttles und Busse könnten laut einer neuen Studie die Leistungsfähigkeit des öffentlichen Nahverkehrs in Deutschland erheblich verbessern, wenn sie als Zubringer zum Schienenverkehr eingesetzt und in ein erweitertes Netz integriert würden. Die größten Vorteile sind dort zu erwarten, wo die Automatisierung den Schienenverkehr unterstützt, anstatt ihn zu ersetzen.
Rund 250 Vertreter aus Politik, Industrie und Eisenbahnsektor trafen sich in Hamburg zum 16. VPI-Symposium, um über die wachsenden Herausforderungen im Schienengüterverkehr zu diskutieren. Die Themen reichten von europäischer Regulierung und Infrastrukturpolitik bis hin zur Digitalisierung und den täglichen betrieblichen Zwängen.